Wer gerne ausgelassen feiert, der sollte sich selbst sowie seinen Freunden und Bekannten einen Gefallen tun und eine Wild West Kostümparty organisieren. Denn der Wilde Westen hat seinen ganz besonderen Reiz, so dass es sich durchaus lohnt, die Zeit um ein oder zwei Jahrhunderte zurückzudrehen. Damit die Wild West Kostümparty ein voller Erfolg wird, ist es zwingend notwendig, dass sämtliche Gäste dem Anlass entsprechend gekleidet sind. Das heißt im Klartext, dass für die Männer ein typischer Cowboyhut obligatorisch ist und auch die Damen dürfen auf diese Weise gut behütet auf dem Fest erscheinen. Die Männer, aber auch die Frauen können klassische Bluejeans tragen. Da das aber für eine Kostümparty zu alltäglich ist, sollten spezielle Cowboyhosen bevorzugt werden. Diese gibt es extra zu kaufen. Hierbei handelt es sich um eine zumeist braune Stoffhose, die mit Fransen verziert ist.

Außerdem eignen sich auch Chaps zum Überziehen über die Jeans hervorragend für die Ausstattung zum amerikanischen Viehhirten. Zu den Hosen trägt ein echter Cowboy Westernstiefel, die vorne sehr spitz zulaufen und gerne mit zahlreichen stilechten Applikationen versehen sein dürfen. Über der Hose kann ein Holzfällerhemd oder aber ein spezielles Cowboy Kostüm-Oberteil getragen werden. Die Frauen dürfen sich gerne mit einer Rüschenbluse kleiden und ebenfalls Westernstiefel tragen. Cowgirls können auch in Röcken erscheinen, die dem Wunsch der Männer entsprechend möglichst kurz sein sollten. Da Cowgirls ihren Berufsalltag jedoch überwiegend auf dem Pferd verbringen, ist eine Hose wohl doch angemessener. Im Wilden Westen gab es aber nicht nur Cowboys und Cowgirls, sondern auch jede Menge Indianer. Daher ist eine Wild West Kostümparty ohne die Rothäute undenkbar. Deshalb sollten sich unter den Gästen auch Indianer in einer typischen Verkleidung tummeln.

Dazu gehört neben der obligatorischen schwarzen Perücke mit den langen, geflochtenen Zöpfen und dem buntgemusterten Stirnband und den ebenso bunten Federn auch ein mit Fransen verziertes Kostüm, das in der Regel beige oder bräunlich gefärbt ist. Die Damen tragen ein Kleid mit Mokassins und die Männer eine lange Hose. Selbstverständlich erscheinen die Indianer in der klassischen Kriegsbemalung. Diesbezüglich kann das Gesicht mit Theaterschminke rötlich gefärbt werden. Die an der Stirn, auf den Backen und am Kinn aufgebrachten Streifen zeigen verschiedene Farben, zum Beispiel Rot, Blau, Grün und Gelb. Die Cowboys haben es wesentlich einfacher. Sie müssen sich ihre Gesichter nicht extra schminken. Damit sich die beiden Parteien der historischen Wahrheit entsprechend bekriegen können, sollten Tomahawks, Colts, Gewehre und Bögen mit ausreichend Pfeilen nicht fehlen. Mit der Friedenspfeife kann später am Tresen wieder Frieden geschlossen werden.

Für Ruhe und Ordnung bei der Wild West Party sorgt der Sheriff. Er ist gekleidet wie ein gewöhnlicher Cowboy, trägt aber auf seiner Brust sowie eventuell auch auf seinem Hut den Sheriff-Stern, der ihn seines Amtes bemächtigt. Man sollte sich jedoch einig werden, wer diese Rolle mimen darf. Denn wenn mehrere Sheriffs um ihre Befugnisse kämpfen, ist es mit dem Recht und der Ordnung sehr schnell vorbei. Während sich die Männer lediglich für drei verschiedene Charaktere entscheiden können, nämlich für eine Kostümierung als Cowboy, als Sheriff oder als Indianer, können sich die Damen auch als Saloon-Dame verkleiden. Eine typische Miss Kitty trägt ihre langen Haare offen oder hochgesteckt. Außerdem gehört zu einer Saloon-Dame ein im Western-Stil entsprechend gestaltetes Kleid mit viel Rüschen und einem weiten Ausschnitt. Viele Saloon-Damen trugen außerdem eine Federboa um ihren Hals und waren auffallend geschminkt.

 

 

Wild West Kostümparty

Wild West Kostümparty (Bild: flickr sebrenner 4313084430, Creative Commons Lizenz)